22 Januar 2026: Kältester Monat seit…

…. Menschen gedenken 2017.

Der Winter hatte das Münsterland fest im Griff. Tiefsttemperaturen bis -13 °C, geschlossene Schneedecke, Eisregen und 4 Wochen Schlecht-Wetter auf meiner Baustelle am Dortmund-Ems-Kanal. Und die Wärmepumpe: Arbeitet einfach leise vor sich hin und macht unsere Hütte schön warm.

Wir haben also wieder nicht gefroren. Und das Wasser war auch immer schön warm. Einzige Änderung in diesem Monat: Unsere Reinigungskraft kommt jetzt immer Dienstag vormittag. Dementsprechend habe ich das Warmwasserprogramm angepasst, dass es am Dienstag vormittag schon schön heiß ist. Es putzt sich dann besser.

Aber zu den Zahlen:

Im Januar wurden 898 kWh Strom von der WP verbraucht. Absoluter Spitzenwert bis jetzt. Aber auch mit einer Durchschnittstemperatur von +1,9 °C absoluter Mindestwert der Aussentemperatur. Verglichen mit dem langjährigen Mittel an Heizöl haben wir rund 1,40 € pro Tag (also 43,- € im ganzen Januar) mehr ausgegeben.

Ein Blick in meine alte Tabelle verrät: Im Januar 2017, der ähnlich kalt gewesen sein soll, haben wir einen Durchschnittsverbrauch von 7,9 l/d gehabt. Damit wären die Kosten praktisch genau so hoch wie mit der Wärmepumpe (Den Autarkiegrad durch die PV von 12 % im Januar kann man mal vernachlässigen).

Die Arbeitszahl von 2,9 verrät auch, dass die WP ganz schön was zu tun hatte. Ausserdem war zum ersten mal der Heizstab im Betrieb: Am 25.01.26 wollte ich Vormittags richtig warmes Wasser haben und habe das „Extra-Warmwasser-Programm“ gestartet. Da musste der Heizstab wohl mit ran und hat 4 kWh Strom verbraucht. Ansonsten springt der Heizstab nicht an.

Aktuell rechne ich noch mit einem Durchschnittspreis von 90 Cent/l Heizöl. Laut TECSON lag der in 2025 jedoch schon bei 95,3 Cent/l. Ich werde den also ab Februar anpassen. Unser Strompreis ist aktuell noch bei 25 Cent/kWh: Da muss also noch nichts angepasst werden.

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