Wir haben 2014 ein Haus gekauft. Es handelt sich um ein Einfamilienhaus: Baujahr 1962, rd. 100 qm Wohnfläche, ordentlicher Renovierungsstau. Das Haus steht in einem Dorf im westlichen Münsterland.

Nach dem Kauf haben wir erst mal ordentlich „Durchrenoviert“. Im Prinzip haben wir wieder einen Rohbauzustand hergestellt. Dann kamen neue Fenster und isolierte Rolladenkästen. Die Dachsparren wurden aufgedoppelt. Das Dach wurde neu eingedeckt und mit 20 cm Zwischensparrendämmung und 4 cm Untersparrendämmung versehen. Die gesamte Elektroinstallation wurde neu verlegt. Sämtliche Wasser- und Heizungsrohre wurden neu verlegt. Neue Heizkörper (Radiatoren) wurden in allen Räumen eingebaut.



Die größte Maßnahme war sicherlich der Abriss eines kleinen Anbaus und die Erstellung eines neuen Anbaus. Dieses hatte zur Folge, dass die Wohnfläche nun rd. 140 qm beträgt.
Im ganzen Haus wurde neuer Estrich hergestellt. Das Badezimmer erhielt eine Fußbodenheizung (das wird später noch interessant).
Was wir nicht erneuert haben ist die Heizung: Im Keller stand eine Buderus Ölheizung aus 2000. Diese Heizungen sind sehr robust und tatsächlich im Betrieb und Unterhaltung günstig. Es bestand kein Anlass, diese Heizung auszutauschen. Wir haben uns zwar bei den Stadtwerken erkundigt, was ein Gasanschluss kostet, damit man für die Zukunft gerüstet gewesen wäre, aber das Angebot belief sich auf rd. 4.000,- €, so dass wir uns dagegen entschieden haben. Im Nachhinein müsste man sich bei den Stadtwerken bedanken.


Zur Heizung gehört ein Warmwasserspeicher und ein Öltank mit rd. 3.000 l Volumen. So eine Ölheizung nimmt also ganz gut Platz im Keller weg.
Im Jahr 2015 sind wir eingezogen und wohnen nun seit rd. 10 Jahren mit zwei Personen im Haus. Da ich mich als Ingenieur immer freue, wenn es was mit Zahlen gibt und irgendwas zu regeln und zu steuern ist, habe ich von Anfang an unsere Verbräuche (Strom, Wasser, Heizöl) verfolgt und versucht, die Heizung optimal einzustellen. Über die Zahlen, Daten, Fakten gibt es im folgenden Post mehr.